Am Samstag, dem 17. November 2018, hielt die FF Ollersdorf i. Bgld. ihre traditionelle Abschlussübung ab. Diese stellt das Ende des Ausbildungsjahres dar, bevor es dann mit den Winterschulungen auf örtlicher- und Abschnittsebene in das neue Ausbildungsjahr geht.

Bereits bei den Aufbauarbeiten am Vormittag erregte das Szenario eines Verkehrsunfalles bei der Listenbachbrücke, direkt neben der Energie-Burgenland Gas-Station, helle Aufmerksamkeit.

Übungsannahme war ein Verkehrsunfall. Ein PKW, (über)voll besetzt mit Jugendlichen, war von der Fahrbahn abgekommen, über den Gehsteig in die Gasstation und den Stromverteilerkasten geprallt und ist schlussendlich an einem Baum an der Bachböschung hängen geblieben. Der Lenker war schwer verletzt, ein im Kofferraum mitfahrender Jugendlicher bewusstlos. Zwei Insassen waren nach dem Unfall abgängig, zwei weitere Jugendliche befanden sich leicht verletzt im  Fond des Unfallfahrzeuges.

Der (Übungs)Einsatzleiter hatte alle Hände voll zu tun, lag die Unfallstelle doch direkt neben einer dicht befahrenen Straße bzw in einem Kreuzungsbereich, in den drei Straßen aus verschiedenen Richtungen einmünden. Gut unterstützt durch den Kommandanten des KLF und einen Kameraden, der die ATS-Überwachung organisierte, konnte das Szenario  bewältigt werden. Nach Aufbau des dreifachen Brandschutzes löschte ein ATS-Trupp den Fahrzeugbrand bzw den Elektro-Brand des Stromverteilerkastens. Andere Kameraden retteten die PKW-Insassen. Dazu musste auch der Kofferraum aufgebrochen werden, um den darin befindlichen bewusstlosen Mitfahrer befreien zu können.

Aufgrund ausgelaufener Betriebsmittel wurden auch Ölsperren im Listenbach errichtet. Die Versorgung des TLF erfolgte über den Hydranten bei der Trafik. Die Gasverteilerstation und das nebenan befindliche Wohnhaus wurden durch Vornahme von Strahlrohren vor einer möglichen Brandausbreitung geschützt. Die simulierte Verständigung von Mitarbeitern der Energie Burgenland (Gas und Strom) sowie die Anforderung des Rettungsdienstes durch den Einsatzleiter klappte ebenfalls problemlos. Die beiden abgängigen Jugendlichen konnten mithilfe der Wärmebildkamera, hinter einem Gebüsch versteckt, gefunden und ebenso wie die anderen Unfallopfer dem Roten Kreuz übergeben werden.

Sehr gut hat der eingerichtete Lotsendienst funktioniert, der sich selbst organisierte: Installation eines eigenen Funkkanals, Absprache der Öffnungen und Schließungen.

Abschließend gab es eine kleine gemeinsame Jause.

  • Abschlussübung
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